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Australien
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3 . R E I S E W O C H E

Three Ways
Wir fuhren weiter Richtung Norden. Jetzt wollten wir nur noch so
schnell wie möglich an die Ostküste. Doch da waren noch ca. 2000
km zwischen uns und dem Meer. Auf dem Weg nach Three Ways kamen
wir an den Devils
Marbles
vorbei, riesige Granitkugeln mitten im nichts. In Three Ways
(Kreuzungspunkt nach Darwin, der Ostküste und Alice Springs)
angekommen tankten wir nochmals den Wagen voll und fuhren nach
Osten Richtung Küste.
Die Strasse war zwar weiter asphaltiert, der Belag wurde aber
immer schlechter. Zum Teil sind grosse Schlaglöcher vorhanden,
die man meist aber zu spät entdeckt. Die Strasse verengt sich
z.T. so sehr, dass wenn einem ein Roadtrain (bis. 50 m Länge)
entgegenkommt man auf den Sand ausweichen muss. Die Strecke ist
wirklich sehr speziell. Richtung Küste wurde der Strassenzustand
merklich besser.
Townsville

Endlich hatten wir die Ostküste erreicht. In Townsville schauten
wir uns zuerst das Reef
HQ Aquarium
an. Dort erlebt man die ganze Vielfalt des Great Barrier Reefs.
Weiter ging es zum Omnimax Theatre (360° Leinwand)
dort liefen die Filme "Shark's" und "Mt.
Everest", beide Filme waren sehr eindrücklich. Gleich
daneben ist das Tropical
Museum
von Queensland, wo u.a. die HMS Pandora (eine britische Fregatte)
die 1791 am Great Barrier Reef gesunken ist und zu 2/3 der
Originalgrösse nachgebaut wurde.
Port Douglas

Die Fahrt ging weiter Richtung Norden. Das Regenwaldgebiet mit
seinem subtropischen Klima kam immer näher. Zuckerrohr- und
Bananenplantagen gehörten nun zum Landschaftsbild. Zuerst
besuchten wir in Port Douglas den Rainforest
Habitat Park. Ein aufwendiger Tierpark mit tropischen
Regenwaldgelände und vielen Tierarten Australiens. Highlight im
Park ist das "Breakfast with the Birds".
Der kleine aber feine Ort ist insgesamt sehr edel. Viele Einkaufsmöglichkeiten
im Ort und die Four-Mile-Beach zeichnen Port Douglas aus. Mit der
Gesellschaft Aristocat
sind wir dann auf das Great Barrier Reef rausgefahren. Ein
Introduction-Tauchkurs war inklusive. Wir hatten keine Ahnung vom
Tauchen, doch in Australien kann man auch ohne PADI mit Flaschen
unter Wasser. Uns wurde in 15 min. auf dem Schiff erklärt, worauf
man achten muss und dann waren wir auch schon unter Wasser. Das
ganze Great Barrier Reef lag vor einem, Klasse! Für 50 A$ konnte
man nochmals Tauchen gehen, was ich auch tat. Der Preis ist
wirklich günstig.
Cape Tribulation
Der nördlichste Punkt unserer Reise war Cape
Tribulation , die (asphaltierte) Strasse hört dann irgendwann
einfach auf. Um dort hinzugelangen muss man mit einer Fähre über
einen Fluss der voll ist mit Krokodilen. Der Weg ist sehr
kurvenreich und zum Teil sehr schmal. Im Cape Tribulation NP sind
wir dann durch den Regenwald gelaufen. Wer weiter Richtung Norden
möchte braucht nun einen 4-WD.
Cairns

Die lässige Art in Cairns ist schon beneidenswert. Man fühlt
sich einfach wohl. Alles scheint auf Anhieb so vertraut zu sein.
Wir spazierten durch die Parks und überall Papageien in grosser
Anzahl, die sich durch ihr Gekreische sofort bemerkbar machen. In
der City hatten wir uns noch die Galerie von Peter
Jarver angesehen. Seine Galerien stehen im ganzen Land. Das
gleiche gilt für Peter
Lik der in Cairns seine Galerie gleich auf der anderen
Strassenseite hat. Man sollte unbedingt bei beiden mal
reinschauen.
Ein paar Kilometer von Cairns liegt die historische Bahnstation
Freshwater Connetion, von dort kann man die Kuranda
Railway
nehmen, die durch dichten Regenwald und hölzerne Brücken nach
Kuranda fährt. Dort gibt es Märkte mit Kunsthandwerken und
Souveniershops. In der Galerie von Peter Jarver hatten wir uns 3
kleine Bilder gekauft. Für die grossen Bilder hat es nicht
gereicht, die Kosten dann auch mal ein paar Tausend A$. Im
dortigen Vogelpark (viele Papageien) hatten wir noch einen
Abstecher gemacht. Zurück ging es dann mit der einzigen
Gondelbahn in Australien. Die sogenannte Skyrail
ist für Australier sicherlich ein ganz besonderes Ereignis, für
Europäer relativiert sich dieser Spass.

Es ging weiter Richtung Süden, die Küste entlang. Bei den Josephine
Falls
holten wir uns die Erfrischung, die uns den ganzen Tag auf der
Tour gefehlt hat. Die Wasserfälle bieten eine sehr gute
Badegelegenheit und sollten nicht verpasst werden.
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