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4 . R E I S E W O C H E

Airlie Beach

Vor den Whitsunday
Islands liegt der kleine und lebhafte Ferienort Airlie
Beach. Der Ausgangspunkt für Ausflüge auf die vorgelagerten
Inseln oder auf das Great Barrier Reef. Mit dem Wetter hatte wir
die ersten 2 Tage kein Glück, es regnete unentwegt (so etwas
passiert halt in der Regenzeit). Die darauffolgenden 4 Tage
buchten wir unsere Ausflüge, das Wetter war dann doch wieder auf
unserer Seite.
Zuerst buchten wir einen eintägigen Segeltörn
zu den Whitsundays. Die Gäste wurden gleich zur Crew
umfunktioniert und mussten mit anpacken. Vor dem Hayman Island
schnorchelten wir, denn das Korallenriff liegt direkt vor der
Insel. Viele bunte Fische und grosse Muscheln konnte man
beobachten. Der Strand war ganz hell, da er aus zerfallenen
Korallen besteht.
Am nächsten Tag ging es mit dem Speedboot Jetstream
(2*350 Pferde treiben das überdimensionale Gummiboot an) zur
Whitheaven Beach
.
Kennzeichen: Weisser Strand, türkisfarbenes und glasklares
Wasser, keine Touristenströme. Alles was die Seele braucht um
sich zu entspannen. Weiter ging es zur Hook Island. Dort
schnorchelten wir wieder. Die Korallen gehen bis zum Strand, somit
ist kein Zugang zum Strand möglich. Die Fische hatten keine Angst
vor uns und kamen sehr dicht an uns heran. Manche liessen sich
auch anfassen.
Wenn es ein sogenanntes Highlight der Highlights gab im Urlaub,
dann war es Fantasea
Reefworld
.
Keine Frage, hier fehlt der 6. Punkt in der Bewertung. Wir buchten
ein 2-Tages-Ausflug mit Übernachtung auf einer Plattform direkt
am Great Barrier Reef ca. 70 km von der Küste entfernt.
Mit einem grossen Katamaran fuhren wir dann an den Whitsundays
vorbei zum Grat Barrier Reef ca. 2 Std. bis zur Plattform. Dort
brachten wir unsere Sachen ins Zimmer (es existieren nur 6 Betten
auf der Plattform). Wir teilten uns das Zimmer mit 2 Amerikanern.
2 Australier belegten das andere Zimmer. Die sehr nette
Mitarbeiterin Susane kümmerte sich nur um uns "6
Reefsleeper".
Auf der Plattform befindet sich neben dem Sonnendeck, dem
Souvenirshop, ein Unterwasser-Aquarium. Mit einem Boot kann man am
Riff entlang fahren und die Fische beobachten. Nach einem kurzen
Rundgang gingen wir tauchen (2 Tauchgänge waren im Preis
inklusive). Man kommt über eine Treppe nach unten und taucht
direkt am Riff. Der PADI war wieder nicht nötig. Ich zeigte dem
Instruktor den Introduction-PADI (ein Zertifikat, dass ich eine
Einführung hinter mir hatte), damit ersparte ich mir weitere
Trockenübungen. Diesmal hatten wir auch Wasserschildkröten
gesehen.
Die anderen Gäste (über 100) mussten wieder mit dem Katamaran
zurück und zu sechst hatten wir nun das ganze Great Barrier Reef
für uns. Wir gingen dann nochmals alleine Schnorcheln und
genossen den Abend bei einem grandiosen Abendessen, welches uns
Susane zubereitete. Die Australier sind ja nicht gerade bekannt für
ihre Esskultur, doch das Essen war Klasse! Mit dem Sonnenuntergang
am Riff liessen wir den Abend ausklingen. Am nächsten morgen
gingen wir zu dritt + dem Tauchlehrer wieder unter Wasser. Später
kamen dann auch die Gäste des nächsten Tages und wir mussten
unsere Unterkunft räumen (leider). Wir verbrachten noch den
ganzen Tag dort und fuhren dann am späteren Nachmittag mit dem
Katamaran wieder zurück an die Küste.
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