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Australien
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5 . R E I S E W O C H E

Capricon Caves
Nach den 4 Tagen auf dem Wasser, ging es weiter der Küste entlang
Richtung Süden. Wir kamen zu den Capricon
Caves
.
Wunderschöne Tropfsteinhöhlen die hunderter von Fledermäusen
beheimaten. Innen befindet sich eine kleine Kirche in der
klassische Musik die Akustik der Höhle veranschaulicht.
Dort traf ich auch das erste Mal auf eine Schlange. Ich wollte zur
Toilette gehen und da sah ich sie. Sie verschwand sofort und ich
machte einen riesen Satz nach hinten. Das Ding sah aus wie ein
Taipan, aber wer kann das schon bei dem Adrenalinstoss, welche mir
die Schlange versetzte ganz genau sagen. Übrigens soll das Gift
eines Inland-Taipans ausreichen, um Tausende Menschen zu töten
(laut BBC). Die angeblich giftigste Schlange der Erde, na dann
Gute Nacht. Die Wahrscheinlichkeit gebissen zu werden ist sehr
gering. Die Tiere sind sehr scheu und verschwinden i.d.R. wenn
Menschen sich nähern.
Bundaberg
Am Strand von Mon
Repos
wurden wir zeugen wie riesige Meeresschildkröten ihre Eier am
Strand ablegten. Hunderte von gerade geschlüpften Schildkröten
krabbelten Richtung Meer. Die Gruppen wurden immer von Rangern geführt.
Sobald irgendwo die kleinen Racker Richtung Meer liefen, musste
die ganze Gruppe halt machen bis alle im Meer verschwanden. Das
wiederholte sich einige Male. Ein unglaubliches Naturereignis. Vor
Ort gibt es ein Turtle-Center wo man sich mit Schildkrötenforschung
beschäftigt und weitere Informationen bekommen kann.
Fraser Island

In Harvey Bay suchten wir uns einen Campingplatz direkt am Strand.
Der Ort ist Ausgangspunkt für Fraser
Island. Wir buchten einen Tagesausflug auf die grösste
Sandinsel der Welt. Mit einer Fähre wurden wir auf die Insel
gebracht, wo auch schon der 4-WD-Bus auf uns wartete. Mit unserem
Fahrer David ging es dann durch unwegsame Sandpisten zum Lake
Basin (Bademöglichkeit). Die meisten sprangen dort gleich ins
Wasser, um sich abzukühlen. Die Mücken aber waren mehr als lästig.
Wir fuhren dann weiter zum Ressort, wo wir Mittag gegessen hatten.
Jetzt wurde es erst interessant. An der Ostseite von Fraser ist
der 75-Mile-Beach-Highway. Wenn die Ebbe einsetzt, kann man den
Strand als Highway benutzen und 70 km/h schnell fahren. Eine halbe
Stunde vor der Flut, ist der Highway für den Verkehr geschlossen.
Wir besichtigten die Pinnacles (rotschimmernde Felsen), Sanddühnen,
das bekannte Schiffswrack "Maheno" (1933 gesunken) und
kamen an eine Wasserquelle, wo wir uns wieder etwas erfrischen
konnten. Auf dem Rückweg blieb uns der Bus an einer Stelle für
eine halbe Stunde stecken. Erst nachdem an jedem Reifen drei
Minuten lang Luft rausgelassen wurde, konnte der Bus weiterfahren.
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